
MAJAN
MAJAN ist RnB, ist Neo-Soul, ist T/Rap, ist Alternative Pop, ist Elektro, ist Kunst. In Zeiten von Musiker*innen als Social Media Entrepreneurs, geformt für die Setzkästen der Mainstream-Musikbranche, ist er das oversize-Shirt, das in keine Schublade passt. Mit seiner EP „Für jeden aber nicht für dich“ eröffnet der Writer, Sänger und Multiinstrumentalist MAJAN ein neues Kapitel in seinem Songbook – und besinnt sich nach einer eher experimentellen Phase zurück auf seine kreativen Wurzeln, auch wenn die Themen mittlerweile erwachsener geworden sind.
In der Single „Krankenwagen“ blickt MAJAN in den endgültigen Abgrund einer einst lebhaften Zweisamkeit: „Du bist immer noch da, verdammt. Es wird schlimmer von Tag zu Tag und ich bring’ uns an den Rand der Verzweiflung“ – seine Stimme schickt Zeilen über gebrochene Herzen auf Autotone in die von Blaulicht erleuchtete Nacht. Im Feature mit Schmyt entwirft er im zweiten Single-Release „Panikweiß“ ein vielschichtiges Kopfkino: „Dein Zuhause zerbrach, als du kaum 18 warst, weil die Frau deines Vaters nicht deine Mum war.“
Der einst als Rohdiamant entdeckte Rapper aus Schorndorf glänzt mit den Facetten seines Könnens in diversen Stilrichtungen – zwischen RnB, Soul, Rap und Pop. Es entstanden bereits Songs mit längst etablierten Artists wie Cro und Clueso sowie mit Newcomern wie Schmyt und Nina Chuba. Wer MAJAN schon einmal live erlebt hat, weiß: Dieser Dude, der da am Piano sitzt und gefühlvoll Jazzchords unter seine autotone-Gesangsmelodien legt, ist wortwörtlich ein Artist und als solcher einzigartig.
MAJAN ist kein Alter Ego – sein Auftreten real, Sprachintelligenz in jeder Zeile und sein Charakter zwischen den Zeilen spürbar. Seine Entourage besteht immer noch aus den Homies von damals, kein Glitzer, keine Allüren. Seine Lyrics sind der Vibe eines jungen, diversen Publikums: mit Broken Hearts nach dem Breakup, Entfremdung von Freund*innen, Homies und Familie – und dem Versuch, das eigene Leben zwischen all dem trotzdem hemmungslos und zufrieden zu leben.

